Gutachten Zentrum Deutschland (GZD)
Einmal erfasst, überall da
Appraisio verbindet den Unfallort mit dem fertigen Gutachten: Tablet-App mit Offline-Erfassung, Web-Dashboard fürs Büro und ein eigenes Portal für Anwaltskanzleien.
- Kunde
- Gutachten Zentrum Deutschland (GZD)
- Branche
- KFZ-Unfallgutachten
- Leistung
- Software & Apps
- Jahr
- 2026
Das Briefing
Ausgangslage
Ein Gutachten hat mehrere Stationen. Der Gutachter sieht Fahrzeug und Unfallstelle. Das Büro verwaltet den Auftrag. Die Kanzlei will wissen, wie der Fall steht. Jede Station braucht dieselben Daten, aber in anderer Form und zu anderer Zeit. Dazu kommt das Gelände: Eine Unfallstelle hat nicht immer Netz.
Das Ziel
Appraisio sollte den ganzen Fall an einem Ort halten. Gutachter erfassen ihn direkt vor Ort auf dem Tablet, auch ohne Netz. Die Daten gehen per Knopfdruck oder automatisch nach autoiXpert. Anwälte sehen den Fallstand in einem eigenen Portal, das Büro verwaltet Nutzer, Anwälte und Gutachten in einem Dashboard.
Unsere Lösung
Vom Unfallort ins fertige Gutachten
Das Gutachten Zentrum Deutschland (GZD) erstellt KFZ-Unfallgutachten. Ein Gutachten beginnt dort, wo der Unfall passiert ist, und endet bei Anwalt und Versicherung. Dazwischen liegen viele Schritte und viele Beteiligte.
Für diesen Weg haben wir Appraisio entwickelt: eine Plattform aus Tablet-App, Web-Dashboard und Anwalts-Portal. Die Leitidee ist schnell erzählt. Der Fall wird einmal am Unfallort erfasst und ist von da an überall verfügbar, im Büro, in der Kanzlei und im Fallverlauf des Geschädigten.
Ein Tablet im GZD-Look
Die App trägt das Erscheinungsbild des GZD, vom Login an. Sie ist für das Tablet gebaut und für Hände, die gerade ein Fahrzeug begutachtet haben: ein Schritt pro Ansicht, ein klarer Fortschritt, Entwürfe, die nicht verloren gehen. Auf der Startseite zeigt eine Statistik Kennzahlen zu den eigenen Gutachten. So weiß jeder Gutachter, wo er steht, bevor er den nächsten Fall öffnet.
Schritt für Schritt zum Gutachten
Die Erfassung führt durch den Fall wie eine gute Checkliste: Auftrag, Anspruchsteller, Fahrzeug, Reifen, Fahrzeugfotos, Unfallgegner, Unfallstelle, Schadenbeschreibung, Unterschrift und Übermittlung. Die Reihenfolge ist vorgegeben, damit nichts vergessen wird. Wer unterbrochen wird, macht später dort weiter, wo er aufgehört hat.
Lesen statt Tippen
Was sich ablesen lässt, muss niemand abtippen. Die Kamera liest den Fahrzeugschein und die Bankkarte aus, Anschriften werden bei der Eingabe vorgeschlagen und beim nächsten Mal wiederverwendet. Die Schadenbeschreibung lässt sich einsprechen. Die Idee dahinter: Die Aufmerksamkeit gehört dem Fahrzeug und dem Gespräch vor Ort, nicht dem Tastenfeld.
Auch ohne Netz
Die Erfassung läuft auch dann weiter, wenn die Verbindung abreißt. Sobald wieder Netz da ist, gleicht die App automatisch ab. Der Verbindungsstatus bleibt sichtbar, damit der Gutachter jederzeit weiß, ob alles schon angekommen ist. Ein Gutachter soll sich nie fragen müssen, ob seine Arbeit gerade verloren geht.
Den Hergang im Bild
Wie ein Unfall ablief, lässt sich oft besser zeichnen als beschreiben. Der Skizzierer bietet dafür Fahrzeuge, Straßen, Kreuzungen, Kurven und Pfeile. Als Hintergrund dient die Karte der Unfallstelle, sodass die Skizze zum Ort passt. Am Ende wird sie direkt ins Gutachten übernommen.
Was ins Bild gehört
Fahrzeugfotos sind Beweismittel, und gute Beweisfotos folgen einer Ordnung. Die Bilder werden deshalb in festen Gruppen und einer festen Reihenfolge aufgenommen. Beispielbilder zeigen, was jeweils zu sehen sein soll, und je Bildgruppe ist eine Mindestanzahl vorgegeben. Mehrere Fotos lassen sich in einem Zug hochladen.
Unterschrift vor Ort
Der Geschädigte unterschreibt direkt auf dem Tablet. Die Abtretungserklärung wird daraus als PDF erzeugt. Der Papierweg entfällt, und die Erklärung ist da, wo sie gebraucht wird.
Die Zentrale
Im Web-Dashboard laufen die Fäden zusammen. Es zeigt alle Gutachten in einer Übersicht und in der Detailansicht, mit Filtern für den schnellen Zugriff. Das Büro verwaltet Nutzer und Anwälte, pflegt ein Adressbuch für Kanzleien, wertet aus und exportiert nach autoiXpert.
Jedem das Seine
Gutachter, Administrator und Anwalt sehen und dürfen jeweils nur das, was für ihre Rolle vorgesehen ist. Das hält die Oberfläche für jeden übersichtlich und die Daten dort, wo sie hingehören.
Der Fall im Blick der Kanzlei
Kanzleien erhalten einen eigenen Login und sehen darin nur ihre eigenen Fälle, bewusst reduziert auf das Wesentliche. Sie erfassen Status und Aktenzeichen, der Fallverlauf steht als Zeitleiste da. Für Mandanten gibt es einen Link zum Kopieren, über den sie den Verlauf ihres Falls verfolgen können. Bei Änderungen gehen E-Mail-Benachrichtigungen raus, sodass niemand nachfragen muss, wie weit der Fall ist.
Unter der Haube
Tablet-App und Dashboard teilen sich denselben Unterbau und dieselben Datenmodelle. Was in der App erfasst wird, versteht das Dashboard ohne Übersetzung. Die Schnittstelle zu autoiXpert arbeitet pro Büro und meldet Statusänderungen zurück. Die Daten liegen auf Servern in Frankfurt, im Einklang mit der DSGVO. Automatisierte Tests sichern ab, dass Neues das Bestehende nicht stört.
Betrieb und Weiterentwicklung
Appraisio ist zwischen Februar und September 2026 in agiler Entwicklung entstanden, mit wöchentlicher Abstimmung mit dem GZD. Mit dem Start ist die Arbeit nicht zu Ende. Wir übernehmen Hosting und Betrieb, pflegen die Software, entwickeln sie weiter und haben die Einführung und Schulung begleitet.
Ergebnis
Appraisio verbindet den Unfallort mit dem fertigen Gutachten. Der Gutachter erfasst den Fall einmal, geführt und auch ohne Netz. Das Büro sieht ihn im Dashboard, die Kanzlei in ihrem Portal, der Geschädigte in seinem Fallverlauf. Niemand tippt ab, was schon da ist, und niemand fragt nach, was längst feststeht.
Einmal erfasst, überall da.
Ergebnis