Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e. V.
Ein Dach, viele Türen
Die Verbandsseite der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen: über 35 Unterseiten mit Mega-Menü, integriertem Mitgliederbereich und barrierefreiem Design im Bezug zu den Websites ihrer Einrichtungen.
- Kunde
- Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e. V.
- Branche
- Frauenverband und sozialdiakonische Einrichtungen
- Leistungen
- Webdesign, SEO & GEO
- Jahr
- 2026
Das Briefing
Ausgangslage
Die bisherige Website hatte viele Inhalte, aber sie machte es Besuchern schwer, sie zu finden. Manche Bereiche waren nur über das Menü erreichbar, andere nur über Buttons an bestimmten Stellen der Seite. Wer nicht wusste, wo er suchen musste, fand oft nicht, was er brauchte.
Auch die Gestaltung war in die Jahre gekommen, und auf dem Smartphone ließ sich die Seite nur eingeschränkt nutzen. Für einen Verband, der sich für Teilhabe einsetzt, passte das nicht mehr zum eigenen Anspruch.
Das Ziel
Die neue Website sollte der Frauenhilfe gerecht werden: modern, offen und für alle zugänglich. Zuvor hatten wir bereits die Websites mehrerer Einrichtungen der Frauenhilfe neu entwickelt. Die Verbandsseite sollte sich erkennbar in diese Familie einfügen. Konkret hieß das:
- eine Nutzerführung, in der jeder Bereich auf direktem Weg erreichbar ist
- volle Nutzbarkeit auf dem Smartphone
- Barrierefreiheit als Grundlage, nicht als Zusatz
- ein klarer gestalterischer Bezug zu den Websites der Einrichtungen
Unsere Lösung
Ein Verband mit vielen Türen
Seit 1906 gestalten engagierte Frauen die Arbeit der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen. Heute ist sie Mitgliederverband, Trägerin von 24 Einrichtungen und Diensten und Anbieterin von Bildung zugleich. Unter ihrem Dach arbeiten Altenhilfe, Eingliederungshilfe, Pflege-Ausbildung und Anti-Gewalt-Arbeit, getragen von über 650 Mitarbeitenden und mehr als 10.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern.
So vielfältig wie die Arbeit sind die Menschen, die auf die Website kommen. Eine Frau, die Schutz sucht. Eine Angehörige auf der Suche nach einem Pflegeplatz. Eine Gemeindegruppe, die den Weltgebetstag vorbereitet. Daraus wurde unsere Leitidee: Die Website sollte sein wie ein offenes Haus mit vielen Türen. Jede ist leicht zu finden, und hinter jeder wartet jemand, der weiterhilft.
Der Grundriss
Am Anfang stand die Struktur. Die Frauenhilfe ist vieles zugleich, und jede Rolle bringt eigene Inhalte mit: Verbandsarbeit und Gremien, Bildungsangebote und Reisen, Einrichtungen und Hilfe, Themen wie Geschlechtergerechtigkeit oder Schöpfungsverantwortung. Wir haben diese Inhalte gesammelt, geordnet und in fünf Bereiche gegliedert: Über uns, Bildung & Veranstaltung, Einrichtung & Hilfe, Engagement & Themen und Aktuelles. Kontakt und Spenden stehen als eigene Punkte daneben.
Daraus sind am Ende über 35 Unterseiten entstanden. Ein Projekt dieses Umfangs braucht einen belastbaren Plan. Jede Seite hat ihren festen Platz, und jeder Bereich folgt derselben Logik. So bleibt die Website übersichtlich, auch wenn sie weiter wächst.
Viele Stimmen, eine Haltung
Die Frauenhilfe spricht Frauen in schwierigen Lebenslagen an, ältere Menschen und ihre Angehörigen, Fachkräfte, Ehrenamtliche und Gemeinden. Vor den Texten stand deshalb eine Keyword-Recherche: Mit welchen Worten suchen diese Menschen nach Hilfe, Bildung oder Engagement?
Auf dieser Grundlage haben wir die Seitentexte geschrieben: klar, zugewandt und so gegliedert, dass sie Menschen und Suchmaschinen gleichermaßen Orientierung geben. Der Ton passt sich dem Thema an, die Haltung bleibt dieselbe.
Alle Türen auf einen Blick
Das Herzstück der Nutzerführung ist ein Mega-Menü. Öffnet man einen Hauptpunkt, zeigt es alle Unterseiten dieses Bereichs auf einmal. Kein Abschnitt liegt mehr hinter einem Button verborgen, den man erst finden muss.
Das Menü funktioniert wie der Wegweiser im Foyer eines großen Hauses. Man sieht, welche Räume es gibt, und geht direkt dorthin. Bei über 35 Unterseiten ist das keine Kür, sondern Voraussetzung.
Eine Tür mit Schlüssel
Ein Teil der Arbeit richtet sich nur an Mitglieder: Materialien, Informationen und Zugänge, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Den bestehenden Mitgliederbereich haben wir in die neue Website integriert. Er ist nur mit Login erreichbar und bleibt dennoch Teil desselben Hauses.
Offen für alle und geschützt für die, die dazugehören. Beides hat unter einem Dach Platz.
Der Umzug
Ein Verband mit über hundert Jahren Geschichte bringt viel mit. Neuigkeiten, Stellungnahmen, Termine und Materialien aus vielen Jahren sollten nicht verloren gehen. Wir haben diesen Bestand vollständig in die neue Website übernommen.
Das war eine große Menge an Inhalten, und jeder Beitrag brauchte seinen Platz in der neuen Ordnung. Heute steht das Archiv geordnet im neuen Haus. Was die Frauenhilfe gesagt und getan hat, bleibt auffindbar.
Fließende Übergänge
Die Arbeitsbereiche der Frauenhilfe stehen nicht nebeneinander, sie greifen ineinander. Bildung stärkt das Engagement, Engagement trägt die Hilfe. Diesen Gedanken nimmt die Gestaltung auf: Die Abschnitte der Seiten gehen weich ineinander über, statt hart voneinander abgesetzt zu sein.
Das wirkt ruhig und modern. Der Blick wird von einem Thema zum nächsten geführt, ohne dass die Seite in Einzelteile zerfällt.
Schilder an den Türen
Für die Karriere-Seite der Frauenhilfe, die wir ebenfalls gestaltet und entwickelt haben, sind eigene Illustrationen entstanden. Sie sind modern, freundlich und passen zur Haltung des Verbands. Für die Hauptseite haben wir diese Bildsprache weitergeführt und an den passenden Stellen um neue Motive ergänzt.
So trägt jeder Arbeitsbereich sein eigenes Zeichen, von der Altenhilfe bis zur Pflege-Ausbildung. Die Illustrationen funktionieren wie Schilder an den Türen: Man erkennt auf einen Blick, wohin ein Weg führt. Und weil beide Seiten dieselbe Bildsprache sprechen, gehören sie sichtbar zusammen.
Das Elternhaus
Die Websites der Einrichtungen haben wir als Geschwister angelegt: gleicher Aufbau, gleiche Elemente, eigene Bilder. Die Verbandsseite ist ihr gemeinsames Elternhaus. Sie nutzt dieselben Widgets und dieselben Gestaltungselemente, allen voran die weichen, organischen Übergänge zwischen den Abschnitten. So ist der Bezug auf den ersten Blick erkennbar.
Wer von der Frauenhilfe zu einem ihrer Häuser wechselt, bleibt in vertrauter Umgebung. Und wer über ein Haus kommt, erkennt die Trägerin dahinter.
Ohne Stufe am Eingang
Die Frauenhilfe setzt sich für Inklusion und Teilhabe ein. Ihre Website sollte das nicht nur beschreiben, sondern einlösen. Sie orientiert sich an den Anforderungen der WCAG 2.1 auf Stufe AA, mit klarer Überschriftenstruktur und gut lesbaren Kontrasten. Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist von jeder Seite aus erreichbar.
Das Hausrecht
Die neue Website basiert auf WordPress. Neuigkeiten, Termine und Inhalte kann die Frauenhilfe damit selbst pflegen, ohne für jede Änderung einen Auftrag zu vergeben. Wer im Haus lebt, soll auch die Räume gestalten können.
Ergebnis
Eine Website für einen Verband, der vieles zugleich ist. Über 35 Unterseiten, klar geordnet und über ein Menü erreichbar, dazu ein vollständig übernommenes Archiv. Modern gestaltet, mit eigener Bildsprache, auf jedem Gerät nutzbar, selbst zu pflegen und erkennbar verwandt mit den Websites der Einrichtungen. Vor allem aber hält sie, was die Leitidee verspricht: Jede Tür ist leicht zu finden, und hinter jeder wartet jemand, der weiterhilft.
Ergebnis